[DE] Treffen mit Rechtsextremen - Kritik am "Verein Deutsche Sprache" (www.deutschlandfunk.de)
from Cokeser@feddit.de to dach@feddit.de on 13 Jan 2024 08:42
https://feddit.de/post/7776847

Crosspost auf !deutschland@feddit.de hier:

feddit.de/post/7776848

#dach

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zlng_bot@feddit.de on 13 Jan 2024 08:42 next collapse

::: spoiler Zusammenfassung:

Der Verein Deutsche Sprache e.V. ist ein gemeinnütziger Kulturverein mit Sitz in Potsdam. Er wurde 1953 gegründet und tritt für die Erhaltung und Förderung der deutschen Sprache ein. Er finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Zuwendungen des Landes Brandenburg. Der Verein ist zu verschiedenen politischen und gesellschaftlichen Fragen tätig, er nimmt jedoch keine Parteifunktionen wahr. Er distanziert sich von jeder Form von Diskriminierung.:::

Cokeser@feddit.de on 13 Jan 2024 09:03 collapse

Sorry, aber das bringt doch nichts. Die Zusammenfassung liest sich als Werbung für den Verein, der im Artikel kritisiert wird.

Ich mochte solche Bots früher, aber bei meinen eigenen Posts merke ich, wie verzerrend das Bild sein kann, das der Bot hier zeichnet.

garden_boi@feddit.de on 13 Jan 2024 13:13 collapse

Der @zlng_bot@feddit.de hier ist aber auch ein notorisch schlechter Bot. Da waren entsprechende Bots auf der Plattform, die nicht genannt werden darf, teils deutlich nützlicher.

KasimirDD@feddit.de on 13 Jan 2024 18:48 collapse

Plattform, die nicht genannt werden darf

ICQ?

Sibbo@sopuli.xyz on 13 Jan 2024 19:21 collapse

Die Kommentarspalte in der Bunte

AlexS@feddit.de on 14 Jan 2024 14:41 collapse

MySpace?

Cokeser@feddit.de on 13 Jan 2024 08:43 next collapse

Der Verein ist mir bislang immer wieder bei Gender-Diskussionen unter die Augen gekommen…wundert mich nicht mehr, dass sie da eine (reaktionäre) Meinung vertreten.

Tvkan@feddit.de on 14 Jan 2024 06:36 collapse

Mal dreist von Wikipedia übernommen:

„Europas Sprachen und Kulturen stehen unter einem starken Globalisierungsdruck. Sie verlieren weltweit an Geltung und werden zunehmend von der angloamerikanischen Sprache und Kultur beherrscht (Bericht der Enquete-Kommission ‚Kultur in Deutschland‘ vom 11.12.2007). Speziell in Deutschland kommt noch der zerstörerische Eingriff einer vorwiegend ideologisch motivierten Genderbewegung hinzu, die an den Grundfesten unserer Sprache, der Grammatik, sägt.“

– Verein Deutsche Sprache: Sprachpolitische Leitlinien – Das Problem

  1. Könnte so auch im AfD-Parteiprogramm stehen.

  2. Wie absurd witzig ist es, nach den ersten beiden Sätzen der Genderbewegung eine ideologische Motivation vorzuwerfen?

Sibbo@sopuli.xyz on 13 Jan 2024 19:22 next collapse

Gibt es eigentlich auch deutsche Kulturvereine, die nicht geheime Naziorganisationen sind?

muelltonne@feddit.de on 14 Jan 2024 09:06 next collapse

Kleiner Hinweis: Der Verein zeichnet in diversen Schulen regelmäßig “das beste Deutsch-Abitur” aus. Ihr dürft bei euch in der Schule gerne mal per SV nachfragen, ob das gemacht wird und ob das in Anbetracht der aktuellen Ereignisse noch erstrebenswert ist.

aaaaaaaaargh@feddit.de on 14 Jan 2024 11:12 next collapse

Ich hab schon vor 20 Jahren den Verein in Verbindung mit Rechtsextremismus wahrgenommen. Das war von allen beteiligten Parteien der, der mich am wenigsten überrascht hat. Ist das wirklich so ein Novum?

tryptaminev@feddit.de on 14 Jan 2024 12:30 collapse

Silke Schröder ist Mitglied im Vorstand des Vereins Deutsche Sprache (VDS) und stellt sich auf der Vereinswebseite als Chefin eines Luxus-Immobilien-Unternehmens vor, das unter anderem ausländischen Investoren in Berlin hilft, Immobilien für Investments zu finden.

War mal wieder klar, dass die Faschos den Ausverkauf des Landes an ausländische Investoren vorantreiben, während sie eine Gefahr von einfachen Menschen mit Migrationshintergrund herbeischwadronieren, die überwiegend ehrlich arbeiten und einen Beitrag zur Gesellschaft leisten.

Neben ihren Social-Media-Aktivitäten ist sie auch regelmäßig als Video-Kolumnistin auf dem Rechtsaußen-Boulevardportal „Deutschland-Kurier“ zu sehen, für das vor allem AfD-Funktionäre schreiben, darunter viele Bundestagsabgeordnete. Schröder tritt dort auf mit Aussagen wie: „Deutschland ist eben nur ein reiches Land für die im Zuge des Bevölkerungsaustausches neu Ankommenden, die sich mit dem steigenden Bürgergeld einen flotten Lenz machen können und für die die neue Sparsamkeitsoffensive eben nicht gilt.“ Zudem ist sie beim rechtsextremen Fernsehportal „Auf1“ aktiv. Und sie betreibt einen so genannten Salon mit dem Titel „Der konservative Aperitif“ – in dem Landhaus am Lehnitz-See in Potsdam, das auch Ort des Vernetzungstreffens war.

Der Verein hat nach eigenen Angaben mehr als 36.000 Mitglieder und existiert seit 1997. Vorsitzender ist seit damals der Vereinsgründer: Statistikprofessor Walter Krämer. Er ist Autor auf dem rechten Onlinemagazin „Tichys Einblick“ und gab dem konservativen bis rechtsnationalen Blatt „Junge Freiheit“ Interviews.

Jetzt tut man also überrascht, obwohl zwei Vorstandsmitglieder klar der Rechtsextremen Szene zuzuordnen sind. Von daher finde ich die Dementi von Hallervorden und Sick auch nicht gerade überzeugend. “Von nichts gewusst” ist in Deutschland in Bezug auf Rechtsextremismus ja schon entsprechend belastet. Wenn man tatsächlich nichts gewusst hat, dann ist jetzt der Zeitpunkt sich zu informieren und Konsequenzen zu ziehen.